Didaktisches Coaching
Wissenschaftliche Beratung und Begleitung des Unterrichtens
 

 

Coachingkonzept
         
Intention

Problemfeld

Kerncurriculum Lehrerbildung

Evaluative Kompetenz
Beratungskompetenz

Praxisfelder


Situationen


Methoden

... und seine Bezugspunkte:          


Adresssaten

Coach

Forschungskontexte

Die Videoanalyse

 ... kann die Kunst der retrospektiven und der prospektiven Wahrnehmung des Unterrichtens in mehrfacher Hinischt fördern. Das schon deshalb, weil die verlangsamte Wahrnehmung des eigenen unterrichtlichen Handelns im Nachhinein mehr Nachdenken ermöglicht und mehr Selbstdistanz zulassen kann.  Man sieht sich selbst denn eben doch ein wenig mehr mit anderen Augen. Und zwar besonders dann, wenn es um für einen selbst oder für einen (anderen) Beobachter um so etwas wie Schlüsselstellen im Ablauf des Unterrichtsgeschehens geht.

Mit Videoanalysen läßt sich darüber hinaus aber auch durchaus noch produktiver verfahren. Zum Beispiel dann, wenn man bei einer sequentiellen Analyse auf didaktisch gesehen exemplarische Unterschiede zwischen dem erinnerten und dem beobachteten Handeln abstellt. Das gedankenexperimentelle Setting dieser Variante gleicht ein wenig dem What Happens Next-Design der Kinderfernsehsendung Sesamstraße: bevor der nächste Zug des unterrichtlichen Handelns im Bild gezeigt wird, stellt die Person dar, wie sie sich an diesen Zug erinnert. Manchma unterscheidet sich dabei das sprachlich erinnerte Geschehen denn doch deutlich von dem im Bild gezeigten - eine Beobachtung, die zu weiteren, sehr viel differenzierten Rekonstruktionen des didaktischen Könnens und Wissens anregen kann. Und die dazu führen kann, dass gewisse Selbstverständlichkeiten des eigenen Tuns bewusster wahrgenommen und anders gesehen werden können.

  
 

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