Didaktisches Coaching
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Das Ergebnis

.... der Beratung wird im besseren Fall ein Mehr an didaktischer Autonomie sein. Autonomie, innerhalb eines Systems wie etwa der Schule? Ein paar Dinge anders sehen, ein paar Schritte anders tun zu können, das kann manchmal schon sehr viel bedeuten. Problematische Alternativen der didaktischen Praxis, Reflexion und Antizipation verstellen uns oft den Blick auf das, was möglich wäre, weil es denkbar ist. Auf längere Sicht kann das didaktische Coaching dem entgegenwirken. Es mag dazu beitragen, jene Freiheit des überlegten Handelns (zurück) zu gewinnen, ohne die das Unterrichten (noch mehr) zur schlechten Routine verkümmert.

Und auf kürzere Sicht? Da kann ein erstes Beratunggespräch zu weiteren Beratungsvereinbarungen führen. Zu solchen, auf die man sich Schritt für Schritt miteinander verständigt. Die Aspekte und Dimensionen können dabei eben sehr verschiedene sein. Jedenfalls kann es und sollte es keineswegs nur ums Prozessmanagement des Unterrichtens gehen. Oft ist es ja nicht zuletzt das selbstverständlich gewordene didaktische Wissen, das genau jene Probleme des Handelns zur Folge haben kann, gegen die man mit praktizistischen Direktiven eben nicht ankommt. Wer etwa, um ein nachgerade klassisches Problem anzusprechen, Unterrichtsgespräche soziotechnisch interpretiert, der wird zu einer Entwicklung, zu einer Förderung der Lehr-Lern-Dialoge nur sehr begrenzt beitragen können.

Unterrichtsprobleme können praktischer, methodischer, (fach)didaktischer und theoretischer Art sein - und sind oft all das zugleich. Dies zu erkennen und die Erkenntnis bei der Schulung der eigenen Kompetenzen und Qualifikationen macht einem die eigene berufliche Professionalisierung nicht gerade leicht: didaktischer Praktizismus einerseits, disziplinäres Theoretisieren andererseits, beides unvermittelt nebeneinander - da fällt es eben schwer zu sehen, wie die theoretische Orientierung des didaktischen Nachdenkens, Planens und Handelns zu einer anderen Sicht der eigenen Praxis führen könnte. Erst recht dann, wenn die akademische Lehrerbildung alles andere als kerncurricular strukturiert und organisiert ist.

Das didaktische Coaching könnte und sollte aber gerade auch diese Erfahrung ermöglichen: dass es darauf ankomme, die eigene weitere Professionalisierung der Idee nach kernncurricular zu konzipieren. Und auf dem Weg dahin so etwas wie einen Fahrplan für die beratende Begleitung zu entwerfen, an den man sich für die nächsten Schritte zu halten vermag.

Didaktisches Coaching ist ein vielschichtiger Prozess der Beratung und Begleitung. Es kommt darauf an, Akzente zu setzen. Entschieden auch solche, die nicht unmittelbar den Gang der Dinge, sondern zunächst weit eher die Sicht der Dinge verändern.